Boule



01. Oktober 2017 – Vorwort:

Tennis outside neigt sich dem Ende zu. Wollen wir jetzt gemeinsam die im TCR vorhandene Boule-Anlage nutzen?  … Ja!     (WG)

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… zum Thema aus Wikipedia, Stand: 09. August 2017, gekürzt und ergänzt:

Boule-Spiel

In Deutschland wird aber „Boule“ (wie auch das Wort „Boccia“) umgangssprachlich mehr als Sammelbezeichnung für alle Kugelsportarten verwendet, so auch in diesem Artikel. Zu den Kugelsportarten gehören neben dem bereits genannten Boule Lyonnaise noch das daraus abgeleitete Jeu Provençal, dessen Ableger Pétanque, das britische Bowls und das italienische Boccia (auch „Raffa“ genannt). Neben diesen fünf „offiziellen“ Kugelsportarten gibt es noch weitere regionale Sportarten bzw. Kugelspiele, die ähnliche Regeln haben, wie z. B. Boule-en-Bois, Boule-de-Fort, Boule-des-Berges und Boule bretonne.

Mit „Boule“ verbinden viele Deutsche aber auch das von den Franzosen auf öffentlichen Plätzen ausgetragene Freizeit-Kugelspiel. Der korrekte Name hierfür ist allerdings Pétanque. Mit rund 600.000 Lizenz-Spielern in 76 (nationalen) Pétanque-Verbänden ist es die am weitesten verbreitete Kugelsportart.

 

 

Öffentliches Boulodrome in La Palmyre/Frankreich

Boulespieler in Aktion

Spieler beim Wurf

Boulespieler am Hafen von Bonifacio

Geschichte

Bereits 460 v. Christus ist eine Empfehlung griechischer Ärzte (u. a. von Hippokrates) für das Spiel mit Steinkugeln nachweisbar. Im 2. Jahrhundert nach Christus beschrieb Iulius Pollux ein Spiel, bei dem Kugeln auf einen Ziegelstein geworfen wurden; der Verlierer des Spiels musste den Sieger auf den Schultern ins Ziel tragen. Boccia und Boule Lyonnaise haben ihre gemeinsamen Wurzeln in diesem im Römischen Reich verbreiteten Spiel. Die Wurzeln von Bowls lassen sich bis ins London des 12./13. Jahrhunderts zurückverfolgen.

Ab dem Mittelalter ist Boule in Frankreich vor allem durch dessen Verbote nachweisbar:

Organisationen

Internationaler Dachverband für die Boule-Sport-Arten Pétanque, Jeu Provençal, Boule Lyonnaise, Boccia und Bowls ist die Confédération Mondiale des Sports de Boules (C.M.S.B.).

In Deutschland gibt es den Deutschen Pétanque Verband (DPV), den Boccia Bund Deutschland (BBD) und den Deutscher Boule Verband Sektion Lyonnaise (DBLV), die sich zum Dachverband Deutscher Boccia-, Boule- und Pétanque-Verband zusammengeschlossen haben.

Abgrenzung Freizeitspiel – Sport

Als Freizeitvarianten sind in Deutschland vor allem Boccia und Boule bekannt.

Boccia

Boccia wurde in Deutschland besonders durch den ehemaligen BundeskanzlerKonrad Adenauer populär, der in Wochenschauen beim Boccia-Spiel im Italien-Urlaub gezeigt wurde. In der Folgezeit kam ein Freizeitspiel mit wassergefüllten Plastik-Kugeln auf den Markt, das mit dem eigentlichen Boccia-Spiel (Punto-Raffa-Volo) nicht viel gemeinsam hat.

Boule

Pétanque-Kugeln

Mit Boule verbinden viele Deutsche das von den Franzosen auf öffentlichen Plätzen ausgetragene Freizeit-Kugel-Spiel. Der korrekte Name ist allerdings Pétanque. Die Franzosen benutzen Pétanque zur Abgrenzung zu anderen französischen Boule-(Kugel-)Sportarten.

Das Spiel auf öffentlichen Plätzen ist die Freizeitvariante, die Sportvariante wird auf oder in Vereinsanlagen (Bouleplatz (frz.: Boulodrome) oder Boulehallen) ausgetragen.

Eine Spielart des Boule ist das Crossboule, bei dem der Spielort nicht festgelegt ist, sondern sich dynamisch im allgemeinen öffentlichen Raum bewegt (ähnlich einer Variante des Boßelns).

In Deutschland wurde die Freizeitvariante vor allem von Frankreich-Urlaubern „importiert“ und meist Boule genannt. In den Spielregeln lehnen sich die Freizeitspieler an die Pétanque-Regeln an.

Die Sportvariante Pétanque wurde in Deutschland zunächst nahe der französischen Grenze und/oder in den französischen Besatzungszonen ausgeübt. So liegt z. B. in Berlin in der ehemaligen französischen Siedlung am Flughafen Tegel ein von Franzosen angelegtes Boulodrome, das nach Abzug der Franzosen vom Club Bouliste de Berlin e. V. aufgekauft wurde.[3]

Grundregeln

Bei allen genannten Sportarten spielen zwei Mannschaften oder Formationen gegeneinander, die aus ein bis vier Spielern bestehen. Die möglichen Mannschaftsstärken sind in den einzelnen Sportarten verschieden.

Ziel ist es, mit den eigenen Kugeln möglichst nah an eine Zielkugel zu gelangen. Die Zielkugel und die gegnerischen Kugeln können dabei auch herausgedrückt oder weggeschossen werden. In Frankreich wird die Zielkugel cochonnet (dt.: Schweinchen) genannt.

Manchmal geht es auch einfach nur darum, so präzise wie möglich zu schießen. Dafür gibt es im Pétanque und im Boule Lyonnaise das Präzisionsschießen, eine Art Schieß-Sonderwettbewerb.

Boule Lyonnaise

Beim Boule Lyonnaise gibt es folgende Formationen

  • Simple (Einzel)
  • Double (Doppel)
  • Triplette (Dreierteam)
  • Quadrette (Viererteam)

Jeu Provençal

Jeu Provençal wird vorwiegend als Triplette (3 Spieler) gespielt, außerdem gibt die Formationen Doublette (2 Spieler) und Tête à tête (1 Spieler)

Pétanque

Im Pétanque werden folgende Formationen gespielt:

Ab dem Doublette wird zwischen dem Pointeur (dem „Leger“) und dem Tireur (dem „Schießer“, frz. tir „Schuss“) unterschieden, im Triplette kommt noch der Milieu (frz. für „Mitte“) dazu.




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Autor: Wolfgang Gärtner (WG) – Stand: 10.2017