Ski-Höhepunkte 2017

Ischgl (Austria) -Top of the Mountains


Ski alpin: Der alpine Skiweltcup 2016/17 findet vom
22. Oktober 2016 bis 26. März 2017 statt.

OKTOBER 2016: Sölden: 22/10 – 23/10

NOVEMBER 2016: Levi: 12/11 – 13/11 , Killington: 26/11 – 27/11 , Lake Louise: 26/11 – 27/11

DEZEMBER 2016: Lake Louise: 03/12 – 04/12, Beaver Creek: 02/12 – 06/12, Are: 12/12 – 13/12, Val d’Isère: 12/12 – 13/12, Val Gardena: 18/12 – 19/12, Val d’Isère: 16/12 – 18/12, Courchevel: 20/12, Semmering: 28/12 – 29/12, Santa Caterina: 28/12 – 29/12

JANUAR 2017: Zagreb: 03/01 – 05/01, Adelboden: 07/01 – 08/01, Marbor: 07/01 – 08/01, Flachau: 10/01, Wengen: 13/01 – 15/01, Altenmarkt/Zauchensee: 14/01 – 15/01, Kitzbühel: 20/01 – 22/01, Garmisch-Partenk: 21/01 – 22/01, Schladming: 16/01 – 17/01, San Vigilio: 22/01 – 24/01, Cortina d’Ampezzo: 28/01 – 29/01, Garmisch-Partenk: 26/01 – 26/01, Stockholm: 31/01

FEBRUAR 2017: St. Moritz: 06/02 – 19/02, Crans-Montana: 25/02 – 2/02, Kvitfjell: 25/02 – 26/02

MÄRZ 2017: Jeongseon: 04/03 – 05/03, Kranjska Gora: 04/03 – 05/03, Squaw Valley: 11/03 – 12/03, Aspen: 15/03 – 19/03


25. Februar 2017: Kvitfjell, Norwegen


19. Februar 2017

Der 2. WM-Slalom-Lauf von Felix Neureuther in St. Moritz 2017: (ab Minute 26 fährt der Felix)

Neureuther überglücklich
Während Marcel Hirscher schon im ersten Lauf seine außergewöhnlichen Qualitäten gezeigt hatte und mit 46 Hundertstel Vorprung Erster war, lagen 14 Läufer vor dem zweiten Lauf innerhalb einer Sekunde. Und so eng die Führenden beieinander lagen, so wurde das Feld im zweiten Lauf nochmals durcheinander gewürfelt.

Felix Neureuther ging als Zehnter in den zweiten Lauf und fuhr ein sehr couragiertes, fehlerloses Rennen. Doch dann musste der Partenkirchner auf Fehler der Fahrer vor ihm warten – und die kamen. Der Neunte, der Schweizer Ramon Zenhäusern, schied genauso aus wie der Schwede Mattias Hargin, der als Fünfter Nerven zeigte. Der Brite Dave Ryding, Vierter im ersten Lauf, fiel auf Rang elf zurück. Der Österreicher Marco Schwarz, nach dem ersten Lauf noch Zweiter, verpatzte den zweiten Lauf und kam nur auf Rang sieben. Ähnliches passierte seinem Teamkollegen Michael Matt, der als Dritter in den zweiten Lauf gestartet war und am Ende Achter wurde.

So kam Neureuther einen Platz nach dem anderen nach vorn und zeigte angesichts der Bronzemedaille Emotionen: Tränen der Erleichterung und des Glücks. Auf dem 32-Jährigen war ein enormer Druck gelastet, der sich nun entlud. „Ich denke, es sind doch meine letzten Weltmeisterschaften, schöner kanns nicht werden als hier in St. Moritz„, so Neureuther. Und so sagte er selbst, dass diese Medaille etwas ganz Besonderes für ihn sei. Wegen seiner Rückenbeschwerden war für ihn letzte Woche sogar der Start ungewiss. „Es ist ein sehr emotionaler Moment für mich, weil ich wirklich nicht damit gerechnet hatte, heute eine Medaille zu gewinnen.

Am Ende gewinnt Marcel Hirscher souverän in 1:34,75 Minuten, vor seinem Teamkollegen Manuel Feller. Feller hat 68 Hundertstel Rückstand auf den Weltmeister. Dritter wird Felix Neureuther mit 0,93 Sekunden Rückstand.

Hirscher eine Liga für sich
Marcel Hirscher krönte sich im letzten der elf Wettbewerbe zum König dieser WM. Nach Silber in der Kombination und seinem ersten Gold überhaupt in einem Riesenslalom gewann der Österreicher zum zweiten Mal nach 2013 den Titel im Slalom. Das „Double“ war zuletzt dem Italiener Alberto Tomba 1996 in der Sierra Nevada/Spanien gelungen. Dank Silber und Gold für Österreich im letzten Rennen der WM können sich die Österreicher auch im Medaillenspiegel der WM vor die Schweiz platzieren. An Platz drei Frankreich.


Alpindirektor Maier zieht nach der WM Bilanz

Sportschau | 19.02.2017 | 04:15 Min. | Verfügbar bis 19.02.2018 | Das Erste

Auf der Zielgerade rettet Felix Neureuther den Alpinern doch noch eine Medaille bei der Weltmeisterschaft in St. Moritz. Alpindirektor Wolfgang Maier zieht Bilanz und scheut sich nicht vor klaren Worten.

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St. Moritz 2017St. Moritz 2017


6. bis 19. Februar 2017: St. Moritz

In St. Moritz finden vom 6. bis 19. Februar 2017 die alpinen Ski-Weltmeisterschaften statt. Neben diesem Sport sind aber auch die Besonderheiten des Ortes und der Umgebung bemerkenswert. „Unterm Pelz schlägt ein sportliches Herz“ (RP von Berhard Krieger, 4.Februar 2017)

Pferderennen, Champagner und kiloweise Kaviar: Im Winter wird St. Moritz zur glamourösen Bühne des Jetset. In dieser Saison sind aber nicht die Schönen und Reichen die Stars im Schweizer Engadin, sondern die Schnellen und Starken.

Bei St. Moritz denken viele an abgehobene High-Society-Events. Faszinierend und anziehend für die einen, aber auch einschüchternd und abschreckend für die anderen. Das Prädikat Nobelski-Ort ist Fluch und Segen, die alpine Ski-Weltmeisterschaft deshalb eine willkommene Gelegenheit zur Imagekorrektur. Mit den Skirennen vom 6. bis 19. Februar wollen die Engadiner der Welt wieder einmal ihre sportliche Seite präsentieren.

Das Skifahren wurde spätestens nach der Eröffnung der ersten Schweizer Skischule 1929 in St. Moritz zum Volkssport. Heute zählt der auf 1800 Metern gelegene Ort auf der Südseite der Graubündner Alpen zu den besten Skiarenen der Welt: mehr als 500 Kilometer Langlaufloipen, 88 Abfahrten mit einer Gesamtlänge von rund 350 Kilometern. Drei Skiberge stehen zur Auswahl: Diavolezza, Corvatsch und der Hausberg Corviglia, wo preisunempfindliche Gäste in der Hütte „El Paradiso“ feiern und im Gourmet-Restaurant „La Marmite“ feine Speisen verkosten.

Genau zwischen diesen beiden Genießer-Tempeln inszeniert Franco Giovanoli im Februar die „kompakteste Ski-WM aller Zeiten“. Der Direktor der Ski WM St. Moritz 2017 ist besonders stolz darauf, dass sich einer der größten

Sportanlässe der Schweiz harmonisch in das Skigebiet einfügt. Alle Rennen werden auf einer einzigen Piste ausgetragen, das Skifahren ist für die Touristen während der WM kaum eingeschränkt. Unter der Rennpiste wurden eigens Tunnel angelegt, so dass Skifahrer und Snowboarder problemlos von einer Seite des Skigebiets auf die andere wechseln können.

Eintritt wird nur im Zielstadion verlangt. Entlang der Rennpiste können Skiurlauber kostenlos zuschauen. In der Fußgängerzone und rund um die Siegerehrungen auf der neu angelegten Medal Plaza am Kulm Park werden täglich kostenlose Konzerte und Events stattfinden.

Nicht nur für die St. Moritzer ist die Ski-WM im Engadin ein Höhepunkt, auch für die Athleten. Die Rennen finden vor der einzigartigen Kulisse des Bergsees und des 4049 Meter hohen Piz Bernina statt. Wenn die roten Züge der Rhätischen Bahn gemächlich durch die Täler rattern, vorbei an Winterwanderern und Langläufern, dann scheint die Zeit stillzustehen.

Anders ist es bei den Rennen, wo es um Hundertstelsekunden geht – vor allem auf dem steilsten WM-Starthang der Welt. Freier Fall heißt der Auftakt der Abfahrt. In sechs Sekunden beschleunigen die Rennfahrer auf 140 km/h. Für Skiurlauber ist dieser Pistenabschnitt gesperrt.

Von der letzten Stütze der Piz-Nair-Seilbahn führen aber 187 Treppenstufen hinauf. Oben sichert ein Gurt die Mutigen, die sich in die Startposition begeben und hinauslehnen. „Da fühlst du dich wie beim ersten Kopfsprung vom Fünfmeterbrett“, sagt Bernhard Russi. Die Schweizer Skilegende hatte den Freien Fall schon für die WM 2003 konstruiert. Insgesamt findet die Ski WM zum fünften Mal in St. Moritz statt, so häufig wie in keinem anderen Ort.

St. Moritz ist mit durchschnittlich 322 Sonnentagen im Jahr gesegnet. Dank der Höhe bleibt der Schnee trotzdem pulvrig trocken.Die Pisten sind bis ins späte Frühjahr schneesicher – und nur selten voll. Im WM-Areal können sich Skiurlauber die ganze Saison über als Rennfahrer versuchen. Auf der FIS-Piste wurde ein 400 Meter langer Riesenslalom mit Original-Weltcup-Starthaus, Zeitmessung und Video-Kameras eingerichtet. Nach der Fahrt lässt sich das Rennvideo herunterladen. Als persönlichen Beweis dafür, dass es in St. Moritz nicht nur nobel, sondern auch sportlich zugeht.



28. bis 29. Januar 2017: Garmisch

VIDEOS

Tradition und Hingabe, Nachwuchsförderung und Nachhaltigkeit, Jung und Alt: Der Ski-Club Garmisch ist eine wichtige und beliebte Instanz auch weit über die Grenzen des Ortes hinaus.

Der Alpine Ski-Weltcup in Garmisch wird durch den Ski-Club Garmisch ausgerichtet und diese beiden Organisationen sind eng miteinander verbunden.

 

 

 


20. bis 22. Januar 2017: Kitzbühl

78. HAHNENKAMM-RENNEN
Kitzbühel, 14. – 21. Jänner 2018

Zu Gast im Starthaus

Rennfeeling bei der AUDI Driving Experience

„Streif – One Hell of a Ride“ auf ServusTV

BILDERGALERIE


13. bis 15. Januar 2017: Wengen: Lauberhorn

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Kristofferson gewinnt zum 2. Mal den Slalom am Lauberhorn Zur Meldung mehr

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Autor: Wolfgang Gärtner – Stand: 02.2017

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