Ski Arlberg 2016/17

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01. Dezember 2016

Zum Saisonstart 2016/2017: Go White! in Lech-Zuers ab 2.12.2016

30. November 2016

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Animation der neuen Flexenbahn Alpe Rauz – Trittkopf

Der Kreis ist geschlossen! Die neue Flexenbahn verbindet den Arlberg.

Dank der neuen Flexenbahn und den ebenfalls neu errichteten Trittkopfbahnen I und II sowie der Albonabahn II sind alle Skiorte des Arlbergs auf Skiern erreichbar. Und mehr noch: Mit nunmehr 305 zusammenhängenden Skiabfahrtskilometern und 87 hochmodernen Liften und Bahnen ist Ski Arlberg das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs und zählt somit zu den fünf größten Skigebieten der Welt. Überzeugen Sie sich selbst und starten Sie am 2. Dezember 2016 mit Ski Arlberg in eine aufregende Wintersaison 2016/2017 mit unzähligen Highlights!

http://www.flexenbahn.ski: Willkommen im groessten Skigebiet Oesterreichs

Fazit
Der Wunsch des Skigebietverbundes „Arlberg“ war durchaus nachvollziehbar: um den letzten Lückenschluss der 2 Teilskigebiete zu tätigen, verfolgte man schon seit vielen Jahren Pläne zum Bau einer seilbahntechnischen Verbindung. Nur fragt man sich, war dieser immense Aufwand es tatsächlich wert? Ist es ein so unüberwindbares Hindernis, für ein paar Minuten die Skier abzuschnallen (was man bei einer EUB ebenfalls tun müsste!) und sich kurz in einem Skibus, welcher bereits im sehr dichten Takt fährt, aufzuhalten? Ist in Anbetracht von viel schlechter vernetzten Skigebieten mit Gesamtskipass, welche teilweise noch größer sind, ein solch baulicher Aufwand und Eingriff in die Alpenlandschaft zwingend zu tätigen gewesen?
Der besondere Charme des Skifahrens in Zürs wird dadurch unweigerlich verloren gehen, das Fahren am Trittkopf wird nichts mehr mit der vielbeworbenen „Exklusivität“ und dem „(Frei-)Raum“ zu tun haben…

Und vor allem, wird einem jahrelangen Besucher des Arlberges nicht diese charismatische Pendelbahnanlage und heimliches Wahrzeichen von Zürs letztendlich irgendwie fehlen? Mag es auch während der Bergfahrt etwas eng zugegangen sein und man nicht einen Sitzplatz hatte wie in einer 6er oder 8er-EUB-Kabine, so ging die Fahrt selber dennoch schnell vonstatten und mit welch einer Laufruhe ohne ständige Stützenüberfahrten! Natürlich muste man manchmal etwas länger an der Talstation anstehen, doch entlohnten die fast leeren Pisten nachher nicht mehr als ausreichend dafür? Schließlich kam so immer nur stoßweise „eine Wagenladung voll Menschen“ auf den Berg, welche sich schnell verteilten anstatt eines unaufhörlichen Menschenzustromes bei höherer und kontinuierlicher Förderleistung. 

Strecke und Wagen der Trittkopf-Pendelbahn, Zürs, im Vergleich zu kuppelbaren AnlagenPendelbahn-Bergstation der Trittkopfbahn und einer kuppelbaren Sesselbahn im Vergleich
Nochmals einige Kontraste betreffend der Stationsgestaltung sowie Streckenbauten entlang der Trasse, als Vergleich Pendelbahn zu kuppelbaren Anlagen

Manche Sachen kann man aber nicht rational darstellen und erklären, erst recht wird sie nicht jeder verstehen können… Nicht für umsonst gelten Großkabinen-Pendelbahnen oftmals als die interessanteste wie faszinierendste Bauform von Seilbahnanlagen, in Anbetracht der Dimensionen und Trassenführungen, sowie den maschinentechnischen Installationen.
Die Trittkopfbahn oder auch die „kleine Rote“ ist seit 1962 ein heimlicher Klassiker in Zürs, ihr schönes Konterfei ziert nicht wenige Postkarten und sie ist dem ein oder anderen über die Jahre schlichtweg ans Herz gewachsen. Nur zu vertraut ist der Anblick vom Tale aus über die fast schon verloren-einsam wirkende zierliche Stütze 1 hinauf zum Berg, wo ab und an zwei Wagen entlangschweben, scheinbar schwerelos als kleine rote Farbtupfer zwischen weißem Schnee und blauem Himmel!

– Diese Seite wird bei Bedarf fortlaufend bearbeitet und ergänzt – 

© www.trittkopfbahn.de

Hier ist die Animation der neuen Flexenbahn: Der Kreis schließt sich

… und so schön ist es beim Griesser-Heinz in Zug.

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Ingrid und Heinz Griesser (li) vom Alphorn in Zug

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Alphorn Gaststuben, Lech-Zug

Mei, woar des scheen. Da kriegt ma jo schon widder oan Bergblick!

Wie es wirklich ist, weiß man wohl erst hinterher, wenn die neue Flexenbahn in Betrieb ist – aber wird es besser? Schon allein das Verhalten der Skiläufer am Lift, auf der Piste oder im Gelände war in „kleinen Lech“ merklich anders (also deutlich besser) als in manchen anderen Orten mit vielen Tagesbussen, etc. …

Aktuell 23.03.2016: Hotel Mondschein, Stuben / Flexenbahn

Der Kreis schließt sich … 

NEU im Winter 2016/17 – http://www.flexenbahn.ski

 


Autor: Wolfgang Gärtner
Blogbalken
Stand: 12.2016