BUTTERFLY CHAIR

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Vorwort:

In diesem Sessel habe ich noch nie jemanden gerade sitzen sehen! Der Butterfly verführt geradezu zum lässigen Hineinschmiegen. Aber das macht diesen Sessel sogar aus. Man sitzt in ihm nicht steif rum, sondern wird regelrecht dazu ermuntert, immer mal wieder eine neue bequeme und wohltuende Sitzposition zu erfahren. Der zum Modell passende Hocker optimiert das Sitzerlebnis.   (WG)

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15. September 2017:

Hier die sehenswerte neue Website von Manufaktur+

BKF Chair

HARDOY BUTTERFLY CHAIR
Geschichte

Der Butterfly Chair (deutsch: Schmetterlingstuhl) ist ein Designklassiker aus den 40er. Außerordentlich beliebt ist er vor allem bei Designliebhabern mit Anspruch.

1938 wurde der BKF Stuhl wurde von der Austral-Designergruppe in Buenos Aires entwickelt. Die Hauptverantwortlichen, Antonio Bonet, Juan Kurchan und Jorge Ferrari Hardoy, sind mit ihren Initialien Namensgeber des Schmetterlingstuhls. Als der Stuhl 1940 den Argentinischen Designpreis bekam, begann Knoll mit der Produktion und dem weltweiten Vertrieb. Alleine in den ersten 10 Jahren wurde der BKF Hardoy Butterfly Chair über 5 Millionen mal verkauft.

Seit 1941 findet man den BKF Butterfly Chair im New Yorker Museum of Modern Art (MOMA). Er zählt hier zu den erfolgreichsten Ausstellungsstücken und trägt daher zurecht den Namen Designklassiker.

Auch heute noch wird der Schmetterlingstuhl von vielen Herstellern produziert. Dabei hat sich der ursprüngliche Gedanke, bei nachhaltigem Materialeinsatz eine hohe Qualität zu erzielen, für viele produzenten als nicht wirtschaftlich erwiesen. Immer häufiger finden sich stark veränderte Versionen mit minderwertigem Material auf dem Markt.

Skizze Hardoy Butterfly Chair

Unser Hardoy

Warum wird ein Möbel zum Design-Klassiker? Weil es Ästhetik und Funktion vereint. Weil seine Form simpel und gleichzeitig einprägsam ist. Und weil es keiner Mode folgt, dafür aber durch Einzigartigkeit in seinem Aussehen und seiner Funktion überzeugt. Genau diese Eigenschaften treffen auf den legendären BUTTERFLY-CHAIR zu, dessen organische Form tatsächlich an den Flügelschlag zarter Schmetterlinge erinnert.

Entworfen hat ihn 1938 das argentinische Architektentrio Antonio Bonet, Juan Kurchan und Jorge Ferrari Hardoy, weshalb der kultige Klassiker entsprechend ihrer Initialen auch als BKF HARDOY CHAIR bekannt wurde. Schon 1941 fand er Einzug ins New Yorker Museum of Modern Art. Auch heute noch ist er dort als einer von ursprünglich nur drei Protagonisten ausgestellt. Während sich das zweite Original in Frank Lloyd Wrights berühmten Fallingwater-Haus befindet, ist das dritte Exemplar bis heute verschwunden.

1947 erwarben Florence und Hans Knoll die Rechte, den formschönen Sessel in Serie produzieren zu dürfen. Innerhalb kürzester Zeit avancierte ihr HARDOY CHAIR zur Stil-Ikone seiner Zeit. Schätzungen zufolge wurden allein im Raum Los Angeles in den fünfziger Jahren etwa 3000 Exemplare pro Woche verkauft. Doch Erfolg schafft Nachahmer. So kamen Repliken in minderwertiger Qualität auf den Markt. Mehr und mehr. Hans Knoll versuchte, sich die alleinigen Rechte gerichtlich zu sichern – und verlor. Letztlich deshalb, weil Butterfly einen Vorgänger hatte: den klappbaren Tripolina-Stuhl. Der Engländer Joseph B. Fendby hatte ihn 1881 entwickelt und patentieren lassen.

Als italienischer Campingstuhl und mobiles Militärmöbel der Briten war Tripolina selbst längst zum Klassiker avanciert. Bonet, Kuchan und Hardoy hatten versäumt, die Weiterentwicklung von Tripolina ihrerseits rechtlich zu schützen. Nach nur drei Jahren stellte Knoll deshalb die Produktion ein.

In den Folgejahren wurde dem Butterfly-Chair übel mitgespielt. Minderwertige Materialien, veränderte Maße – der formschöne Klassiker war zum gestalterischen Allgemeingut geworden.
Als Liebhaber vollendeter Möbel haben wir diesen Prozess bedauert. Und 2007 beschlossen, den Butterfly-Chair so zu bauen, dass er dem Original von 1938 ebenbürtig ist. Unseren Namen MANUFAKTURPLUS haben wir aus gutem Grund gewählt. Denn unser Butterfly Chair wird genau wie sein Vorbild in solider Handarbeit mit dicken, naturgegerbten Lederhäuten gefertigt. Und weil wir Perfektionisten sind, setzen wir zwischen die Nähte ungefüllte Keder ein. Das erhöht den Sitzkomfort. Die Gestelle formen wir aus vollwertigen Stahlstäben zu großzügigen Schlaufen und verschweißen sie fest. So wird unser BUTTERFLY-Chair zu einem Möbelstück, das ebenso wie sein Vorbild Generationen erfreut und überdauert. Ganz im Sinne der Erfinder.

Auch heute noch wird die Ikone in beinahe allen Erdteilen der Welt in unterschiedlichsten Qualitäten produziert. Was also macht den BUTTERFLY von MANUFAKTURPLUS so einzigartig? Es ist neben der feinen Handarbeit der Sitzkomfort. Probieren Sie es einfach aus.

Nature Grau
Nature Hellbraun
Nature Maron
Biobüffel Schwarzbraun
Biobüffel Cognac
Biobüffel Natur
Biobüffel Schwarz
Sattelleder Schwarz
Sattelleder Braun
Sattelleder Cognac
Sattelleder Natur
Loden Schladminger
Loden Dachsteiner
Loden Forstgrün
Blankleder Schwarz
Blankleder Braun
Blankleder Cognac
Blankleder Maron
Blankleder Vintage
Neckleder Elfenbein
Neckleder Schwarz
Neckleder Blau
Neckleder Braun
Neckleder Coffee
Kuhfell Schwarz Weiß
Kuhfell Braun
Kuhfell Braun Weiß
Kuhfell Multicolor
Kuhfell Salt and Pepper
Schaffell 30 mm
Nordland 120 mm
Nordland 120 mm
Schaffell 50 mm
Baumwolle Oliv
Baumwolle Weiß
Baumwolle Schwarz
Baumwolle Rot
Acryl Grau
Leinen
Landkarte
Outdoor Weiß
Outdoor Rot
Nature Schwarz
Nature Cognac

HARDOY BUTTERFLY CHAIR



15. Juni 2017:


10. Februar 2017:

… ganz aktuell – wie eh und je:

Logo

Zum Erfahrungsbericht (von Manufaktur plus im Original)

UNSER HARDOY IM TEST 
ein Erfahrungsbericht von Tatjana Seel

Tatjana Seel (Journalistin und Autorin u.a. für Architektur & Wohnen, Häuser, DECO home, Echt Bayern, und weitere) hat unseren Hardoy Butterfly in Sattelleder Natur gekauft. Unser Designklassiker kam so gut an, dass wir darüber mit der Autorin ins Gespräch kamen.
Oft bekommen wir die Frage gestellt, was unseren Hardoy so besonders macht. Daher haben wir Frau Seel gebeten, Ihre Beweggründe für den Kauf aus der journalistischen Sicht zu erläutern. Das Ergebnis wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten!

Preisliste 2017

HARDOY BUTTERFLY CHAIR – EINE STILIKONE 
von Tatjana Seel

Warum wird ein Möbel zum Design-Klassiker? Weil es Ästhetik und Funktion vereint. Weil seine Form simpel und gleichzeitig einprägsam ist. Und weil es keiner Mode folgt, dafür aber durch Einzigartigkeit in seinem Aussehen und seiner Funktion überzeugt. Genau diese Eigenschaften treffen auf den legendären BUTTERFLY-CHAIR zu, dessen organische Form tatsächlich an den Flügelschlag zarter Schmetterlinge erinnert.
Entworfen hat ihn 1938 das argentinische Architektentrio Antonio Bonet, Juan Kurchan und Jorge Ferrari Hardoy, weshalb der kultige Klassiker entsprechend ihrer Initialen auch als BKF HARDOY CHAIR bekannt wurde. Schon 1941 fand er Einzug ins New Yorker Museum of Modern Art. Auch heute noch ist er dort als einer von ursprünglich nur drei Protagonisten ausgestellt. Während sich das zweite Original in Frank Lloyd Wrights berühmten Fallingwater-Haus befindet, ist das dritte Exemplar bis heute verschwunden.
1947 erwarben Florence und Hans Knoll die Rechte, den formschönen Sessel in Serie produzieren zu dürfen. Innerhalb kürzester Zeit avancierte ihr HARDOY CHAIR zur Stil-Ikone seiner Zeit. Schätzungen zufolge wurden allein im Raum Los Angeles in den fünfziger Jahren etwa 3000 Exemplare pro Woche verkauft. Doch Erfolg schafft Nachahmer. So kamen Repliken in minderwertiger Qualität auf den Markt. Mehr und mehr. Hans Knoll versuchte, sich die alleinigen Rechte gerichtlich zu sichern – und verlor. Letztlich deshalb, weil Butterfly einen Vorgänger hatte: den klappbaren Tripolina-Stuhl. Der Engländer Joseph B. Fendby hatte ihn 1881 entwickelt und patentieren lassen. Als italienischer Campingstuhl und mobiles Militärmöbel der Briten war Tripolina selbst längst zum Klassiker avanciert. Bonet, Kuchan und Hardoy hatten versäumt, die Weiterentwicklung von Tripolina ihrerseits rechtlich zu schützen. Nach nur drei Jahren stellte Knoll deshalb die Produktion ein. In den Folgejahren wurde dem Butterfly-Chair übel mitgespielt. Minderwertige Materialien, veränderte Maße – der formschöne Klassiker war zum gestalterischen Allgemeingut geworden.
Als Liebhaber vollendeter Möbel haben wir diesen Prozess bedauert. Und 2007 beschlossen, den Butterfly-Chair so zu bauen, dass er dem Original von 1938 ebenbürtig ist. Unseren Namen MANUFAKTURPLUS haben wir aus gutem Grund gewählt. Denn unser Butterfly Chair wird genau wie sein Vorbild in solider Handarbeit mit dicken, naturgegerbten Lederhäuten gefertigt. Und weil wir Perfektionisten sind, setzen wir zwischen die Nähte ungefüllte Keder ein. Das erhöht den Sitzkomfort. Die Gestelle formen wir aus vollwertigen Stahlstäben zu großzügigen Schlaufen und verschweißen sie fest. So wird unser BUTTERFLY-Chair zu einem Möbelstück, das ebenso wie sein Vorbild Generationen erfreut und überdauert. Ganz im Sinne der Erfinder.
Auch heute noch wird die Ikone in beinahe allen Erdteilen der Welt in unterschiedlichsten Qualitäten produziert. Was also macht den BUTTERFLY von MANUFAKTURPLUS so einzigartig? Es ist neben der feinen Handarbeit der Sitzkomfort.
Probieren Sie es einfach aus.


Dieses Kultobjekt – der Hardoy Butterfly Chair –  wurde ursprünglich für die Studioräume des Architektenbüros Austral entwickelt und gebaut, deren Mitarbeiter oben benannte Architekten waren. Aus diesem Grund wurde er im amerikanischen Raum auch B.K.F.Chair genannt.

Im Jahr 1940 erhielt Ferrari–Hardoy dafür den argentinischen Design-Preis. Der Stuhl steht seitdem im Museum of Modern Art in New York. Als Kultobjekt der 1950er Jahre war der Butterfly Chair, auch als Hardoy oder B.K.F Chair bekannt, vor allem bei jungen Künstlern und Architekten beliebt. Der reduzierte Materialeinsatz verleiht ihm eine ganz eigene Formensprache. Längst hat er sich durchgesetzt bei designbewussten Liebhabern auf der ganzen Welt.



Quelle: how-to-use-a-butterfly-chair


 


Es gibt den Butterfly Chair in vielen Varianten: Die Gestelle in Stahl in weiß oder schwarz, pulverbeschichtet, als Edelstahlgestell oder jetzt auch verchromt oder kupferbeschichtet und auch verzinkt. Die Sitzbezüge in Baumwolle, Acryl-Gewebe, Loden, Glattleder oder genarbtem Leder.

Eine Übersicht der lieferbaren Varianten sehen Sie hier unter: http://manufakturplus.de

Material: Stahl/Edelstahl/Leder/Baumwolle/Acryl/Loden (je nach Ausführung)
Maße: H/B/T 89/84 x 74 cm, Sitzhöhe: 37 cm


Bilder: Manufakturplus
Hersteller: Manufakturplus, (Preise auf Anfrage beim Hersteller)
website: www.manufakturplus.de
Design: Bonet, Kurchan, Ferrari-Hardoy


Autor: Wolfgang Gärtner

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Stand 09.2017